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Chinchilla-Scientia-Forum.de Das natürlich andere Chinchillaforum 2009-01-25T18:32:55+01:00 http://chinforum.net/feed.php?f=5&t=15 2009-01-25T18:32:55+01:00 2009-01-25T18:32:55+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=22125#p22125 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>

Statistik: Verfasst von davX — 25.01.2009, 18:32


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2009-01-25T11:49:35+01:00 2009-01-25T11:49:35+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=22105#p22105 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> davX hat geschrieben:

Welche Quelle ist das? Boersma, dieser hier?

Boersma AA (1994). Untersuchungen zur Bewegungsaktivität und Körpertemperatur
beim Chinchilla (Chinchilla laniger). München, Maximillian-Ludwigs-Univ, Fachbereich
Veterinärmedizin, Diss.


Ja.

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 25.01.2009, 11:49


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2009-01-25T01:56:39+01:00 2009-01-25T01:56:39+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=22103#p22103 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Johnny99 hat geschrieben:

Quote:
Chinchillas können bereits ab 20°C in einen (milden) Hitzestreß kommen, welcher sich signifikant auf die Bewegungsaktivität und/oder die Körpertemperatur auswirkt, da zB die mit der Bewegungsaktivität verbundene Wärmeproduktion nicht mehr vollständig an die Umgebung abgegeben werden kann ...Die kommerzielle Chinchillahaltung trägt, wenn auch eher auf empirischer Grundlage und aus wirtschaftlichem Interesse, diesen besonderen Verhältnissen beim Chinchilla Rechnung, indem im allgemeinen Umgebungstemperaturen von 15 - 18 °C, also unterhalb der themoneutralen Zone, zur Zucht empfohlen werden ... Die Vermehrung der Chinchillas, die auch als Hinweis für das Wohlbefinden der Tiere betrachtet werden kann, ist in diesem Temperaturbereich optimal. Die in der Literatur genannten, tolerablen Obergrenzen der Umgebungstemperatur von 26 °C (ISENBÜGEL, 1985) bzw, 28-30 °C (MÖSSLACHER, 1981) liegen unter tierschützerischen Gesichtspunkten bei langen Expositionszeiten eher zu hoch. Auch die zunehmende Verbreitung von Chinchillas als Heimtiere (HARTMANN, 1993), bei denen die Tiere den in - meist nicht klimatisierbaren - Wohnräumen herrschenden Umgebungstemperaturen von oft über 20 °C ausgesetzt sind, sollte vor diesem Hintergrund kritisch beleuchtet werden.


Welche Quelle ist das? Boersma, dieser hier?

Boersma AA (1994). Untersuchungen zur Bewegungsaktivität und Körpertemperatur
beim Chinchilla (Chinchilla laniger). München, Maximillian-Ludwigs-Univ, Fachbereich
Veterinärmedizin, Diss.

Apropos bei meiner kleinen Recherche stiess ich auch noch auf etwas interessantes:
Preliminary investigation of Fur Breeder's assumptions regarding normal vital signs in the Chinchilla chinchilla. (PDF)

Das gehört aber eigentlich nicht hierhin, daher hab ich ihm *hier* ein Thema gewidmet.

Statistik: Verfasst von davX — 25.01.2009, 01:56


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2009-01-24T20:28:20+01:00 2009-01-24T20:28:20+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=22060#p22060 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>

Statistik: Verfasst von Iceangel86 — 24.01.2009, 20:28


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2009-01-24T18:56:58+01:00 2009-01-24T18:56:58+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=22055#p22055 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> ), sind die Beiden am Aktivsten und kaum mehr zu bremsen ...

Also da ist doch kein Wunder, wenn Boarsma und Dieterich zum gleichen Ergebnis kommen ...

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 24.01.2009, 18:56


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2009-01-24T18:08:33+01:00 2009-01-24T18:08:33+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=22054#p22054 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Quote:

Chinchillas können bereits ab 20°C in einen (milden) Hitzestreß kommen, welcher sich signifikant auf die Bewegungsaktivität und/oder die Körpertemperatur auswirkt, da zB die mit der Bewegungsaktivität verbundene Wärmeproduktion nicht mehr vollständig an die Umgebung abgegeben werden kann ...Die kommerzielle Chinchillahaltung trägt, wenn auch eher auf empirischer Grundlage und aus wirtschaftlichem Interesse, diesen besonderen Verhältnissen beim Chinchilla Rechnung, indem im allgemeinen Umgebungstemperaturen von 15 - 18 °C, also unterhalb der themoneutralen Zone, zur Zucht empfohlen werden ... Die Vermehrung der Chinchillas, die auch als Hinweis für das Wohlbefinden der Tiere betrachtet werden kann, ist in diesem Temperaturbereich optimal. Die in der Literatur genannten, tolerablen Obergrenzen der Umgebungstemperatur von 26 °C (ISENBÜGEL, 1985) bzw, 28-30 °C (MÖSSLACHER, 1981) liegen unter tierschützerischen Gesichtspunkten bei langen Expositionszeiten eher zu hoch. Auch die zunehmende Verbreitung von Chinchillas als Heimtiere (HARTMANN, 1993), bei denen die Tiere den in - meist nicht klimatisierbaren - Wohnräumen herrschenden Umgebungstemperaturen von oft über 20 °C ausgesetzt sind, sollte vor diesem Hintergrund kritisch beleuchtet werden.


Über http://www.degupedia.de/board/viewtopic ... highlight= kommt man zu http://books.google.de/books?id=zen80Rj ... #PPA155,M1 darin steht folgendes:

Quote:

Husbandry
Housing


To keep chinchillas in good health, their hous-
ing environment should be dry, draught-free and
moderately cool. The preferred temperature
range for chinchillas housed indoors is
10.0-15.6“C (50-60°F) (Zeinert, 1983). Tempera-
tures outside the recommended range, or rapidly
fluctuating temperatures, can lead to stress and
increase susceptibility to disease. Chinchillas are
prone to heat stroke in hot, humid environments
(Jenkins, 1992; Dieterich, 1979}. They start to
become uncomfortable at 21.1°C (70°F) and can
die if exposed to temperatures above 32.2°'C
(90“F) (Dieterich, 1979). High humidity levels
may also have untoward effects on breeding.
Chinchillas kept dry and housed in a draught-free
area can withstand temperatures below 0°C
(32°F) if adapted to a cooler environment gradu-
ally. Cold temperatures stimulate the production
of a thick hair coat allowing the animal to thrive.
It is not uncommon to have decreased breeding
behaviour during the cooler months of the year
(Bickel, l987).


Insofern interessant, als das zB Boarsma unabhängig von Dieterich (nicht im Literaturverzeichnis) zu einer sehr ähnlichen Schlußfolgerung zu kommen scheint... Und in jedem Normalo-Halter das schlechte Tierquäler-Gewissen wecken müßte, wenn das Thermometer bereits die 20-21°C reißt... :oops:

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 24.01.2009, 18:08


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2008-06-05T08:15:33+01:00 2008-06-05T08:15:33+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15496#p15496 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Statistik: Verfasst von Johnny99 — 05.06.2008, 08:15


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2008-06-05T07:57:23+01:00 2008-06-05T07:57:23+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15493#p15493 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> also ich habe nicht den Eindruck, dass meine Chinchis keine Wärme vertragen. Unser altes Böckchen legte sich im Winter ganz bewusst auf die Heizkörper, im Frühjahr/ Sommer wurde noch paar mal probiert, da die Heizung kalt blieb, suchte er sich einen anderen Platz. Im Sommer legte er sich auch gerne in die Sonne.

Da sie bei mir in der Wohnstube wohnen, ist es da eigentlich ja immer warm.

Statistik: Verfasst von Gast — 05.06.2008, 07:57


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2008-06-04T16:34:50+01:00 2008-06-04T16:34:50+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15490#p15490 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> http://www.stopfeuchtigkeit.de/Luftentf ... 123.0.html

Statistik: Verfasst von Fafnir — 04.06.2008, 16:34


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2008-06-04T15:31:49+01:00 2008-06-04T15:31:49+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15487#p15487 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Ja klar, wenn man Salze hat, die Wasser anziehen (dazu gehört ja schon Kochsalz), ist das ein genial einfaches Prinzip ... ich muß da ein wenig lesen und rumprobieren, das kann man garantiert auch improvisieren!

Danke euch! :D

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 04.06.2008, 15:31


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2008-06-04T15:29:11+01:00 2008-06-04T15:29:11+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15486#p15486 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> http://www.svb.de/index.php?cl=details& ... uf=froogle oder das http://www.louis.de/promotion/multi_dry ... uchter.asp

Statistik: Verfasst von Gast — 04.06.2008, 15:29


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2008-06-04T15:25:37+01:00 2008-06-04T15:25:37+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15485#p15485 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> happychins hat geschrieben:

Kannste auch mal die probieren, die es im Baumarkt fürn Keller gibt. Sind mit Salz oder so gefüllte Säcke, kosten nicht viel und zumindest in meiner Waschküche hats geklappt....


Die kenn ich auch - meine Mutter hatte die auch stehen und die sind recht gut. Man muß nur regelmäßig nachschauen und das gesammelte Wasser wegschütten.
Das sind viereckige Plastik-Gefäße mit einer Art Sieb-Einsatz, darin ist der Salzblock (ist glaub ich eine spezielle Salzmischung. Sonst könnte man doch auch normales Speisesalz in ein BW-/Leinentuch tun und das über einem Eimer aufhängen...)

Statistik: Verfasst von Fafnir — 04.06.2008, 15:25


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2008-06-04T14:45:54+01:00 2008-06-04T14:45:54+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15484#p15484 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Statistik: Verfasst von Gast — 04.06.2008, 14:45


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2008-06-04T14:28:00+01:00 2008-06-04T14:28:00+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15483#p15483 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Vielleicht kann man die Dinger so installieren, daß die Abwärme nach draußen geht?

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 04.06.2008, 14:28


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2008-06-04T13:34:37+01:00 2008-06-04T13:34:37+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15480#p15480 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Statistik: Verfasst von Gast — 04.06.2008, 13:34


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2008-06-02T20:32:19+01:00 2008-06-02T20:32:19+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15460#p15460 <![CDATA[Umgebungstemperatur]]>
bei meinen Chinchillas gibt es ganz klar nur dann Probleme, wenn es nachts nicht mehr einigermaßen abkühlt. Das macht ihnen nachts zu schaffen, vor allem bei höherer Luftfeuchtigkeit. Notfalls setze ich unseren Luftentfeuchter ein, aber nur wenn es nicht anders geht, denn er hat Nachteile (Wärmeabgabe und "Lärm").

Statistik: Verfasst von DieGrauen — 02.06.2008, 20:32


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2008-06-02T18:01:02+01:00 2008-06-02T18:01:02+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15459#p15459 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Im Chinzimmer habe ich nun mit Entsetzen gesehen, daß die relative Luftfeuchtigkeit die 80%-Marke überschritten hat! Wenn jetzt noch Wärme hinzukommt, hab ich da Sauna ... hat irgendjemand irgendeine Idee, wie man diese exorbitant hohe Luftfeuchtigkeit wieder runterbekommt?
Noch läßt sich die Temperatur gut auf 17°C - 18°C einpegeln, das scheinen die Chins auch trotz der hohen Luftfeuchte zu vertragen - nur wie gesagt, der Sommer kommt, was mach ich jetzt, wenn die Temperatur auch noch ansteigt?

Zum Haus:
Wir haben einen Bach, der unter dem Haus hindurch in die Lahn geht, die Lahn direkt vor der Haustür und sitzen de facto am Anfang einer Schlucht. Die Schlucht ist stark bewaldet und hat aufgrund des Baches und der schattigen Lage dauerhaft eine relative Luftfeuchtigkeit von 70 - 80%. In der Schlucht selbst wird es nie wärmer wie ca. 20 - 22°C, und das eigentlich auch nur selten ... ich befürchte nur, für das Haus gilt das nicht, weil es ja nicht richtig in der Schlucht drinsteht. Schon jetzt ist im Dachgeschoß 28°C, allerdings ohne durch Dachklappenlüftung und gezieltes nächtliches Lüften die Temperatur herunterzubekommen. Erstes Geschoß sind mom um die 20°C, Chinzimmer durch gezieltes Lüften auf 17°C - 18°C und Erdgeschoß ebenso ... Keller liegt immer noch bei ca. 15°C und scheint das Erdgeschoß so kühl zu halten, vermutlich wäre ohne diesen Keller das Haus auch im Erdgeschoß und erstem Stock so heiß wie das Dachgeschoß.

Ich kann mich zwar an keine Temperaturprobleme im letzten Jahr im Haus erinnern, allerdings war es ja auch nicht wirklich dauerhaft heiß ...

Wenn ich das nicht in den Griff bekomme, werd ich zwangsweise die Chinchillas ausquartieren müssen, die können bei dieser Luftfeuchtigkeit nicht im Zimmer bleiben, wenn die Temperatur über 20°C steigt. Das halten nicht mal Kaninchen lange durch und die Chins machen da bestimmt auch keine Ausnahme ...

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 02.06.2008, 18:01


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2008-05-22T22:22:50+01:00 2008-05-22T22:22:50+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15277#p15277 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> .
Habe heute von meiner Schwägerin ein Klimagerät geschenkt bekommen und fühle mich etwas wohler denn ich kann in extremen Zeiten das Ding kurz mal einschalten.

Statistik: Verfasst von Neshia — 22.05.2008, 22:22


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2008-05-21T16:14:11+01:00 2008-05-21T16:14:11+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15268#p15268 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> owl hat geschrieben:

Meinst Du den hier: règle de 150


Ja, genau! Danke.

Quote:

Wobei ich das Gefühl hab, daß Degus weitaus mehr Hitze abkönnen wie Chins ...


Deshalb würde ich da eine "règle de 130" für Chins vorschlagen... Auch wenn es eine Milchmädchen-Regel ist imo. ...weil zB Lieschen-Milchmädchenblöd sich 12 Luftentfeuchter kauft, weil sie irgendwo mal gehört hat Chins mögens trocken, die Luftfeuchte auf 30% runtersenkt und sich freut, dass ihre Chins nun 38°C aushalten, sofern sie das mit der Umrechnung °F->°C hinbekommt... Soll ja Halter geben, die sich über schleimhautfeindliche und gesundheitschädliche LF Werte für Mensch und Tier freuen, weil Chins aus Chile brauchen es ja trocken... Deshalb wäre ein für die Formel gültiges Intervall für die LF vom Vorteil, zB [40;60]...

Apropos Gradient; das ist die einzige mir bekannte Chin-HP, die das Thema so aufgreift: http://www.ontariochinchillas.ca/meetingnotes.php - s. ganz unten:

Quote:

Air Flow
- Mix the humid air with the non-humid air.
- Put a fan on the floor and tilt it towards the ground to circulate the cooler air.
- Put air conditioners up high so they will cool as well as dehumidify.
- Dehumidifiers can put more heat into the air than they will take out in humidity.
- 70 Chinchillas will exhale one pound of water per hour.
Bild

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 21.05.2008, 16:14


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2008-05-21T13:16:29+01:00 2008-05-21T13:16:29+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15261#p15261 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Pfötchen und Jill können Hitze auch ganz gut ab, Feivel auch, Sam auch, Kaya sowieso, nur Tino (mit seinem schwarzen Pelz) ist etwas jammerig, aber der ist auch ein Bub ;)

Jetzt, im Keller haben sie konstante Temperaturen. Mal sehen, wie schnell sie sich daran gewöhnen.

Statistik: Verfasst von Gast — 21.05.2008, 13:16


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2008-05-21T12:37:37+01:00 2008-05-21T12:37:37+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15260#p15260 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Während meine Degus noch bei 25°C auf dem Fensterbrett lagen und sich die Sonne auf ihren fetten Wanst haben brennen lassen, liegen Medo und Lino ja schon bei nur 19°C schlapp in der Ecke ... jetzt, wo das Zimmer nur noch auf 15°C kommt, sind die Beiden wieder munter.
Die relative Luftfeuchtigkeit ist laut Billighygrometer mehr oder weniger gleich und schwankt zwischen den üblichen 50% und 60% Luftfeuchte.

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 21.05.2008, 12:37


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2008-05-21T09:43:26+01:00 2008-05-21T09:43:26+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15257#p15257 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Quote:

Da fällt mir ein: Gab es hier nicht irgendwo eine aus einem Degu- oder ausländischem Chinforum transferierte Faustformel für letale Temperatur-Luftfeuchte-Kombinationen?

Meinst Du den hier: règle de 150

Statistik: Verfasst von owl — 21.05.2008, 09:43


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2008-05-20T22:40:37+01:00 2008-05-20T22:40:37+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15251#p15251 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>

...ach, ja: inklusive Temperatur-Gradient bitte, denn schließlich ist es oben im Hamsterkäfigknast-Stapelturm wärmer als unten. :D

Da fällt mir ein: Gab es hier nicht irgendwo eine aus einem Degu- oder ausländischem Chinforum transferierte Faustformel für letale Temperatur-Luftfeuchte-Kombinationen?

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 20.05.2008, 22:40


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2008-05-20T21:38:06+01:00 2008-05-20T21:38:06+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15249#p15249 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Quote:

Chinchillas stammen offenbar aus Gegenden mit kühlen bis kalten Nachttemperaturen und extrem heißen Tagestemperaturen.

Ich habe zwar keine konkreten Klimadiagramme im Kopf noch griffbereit, aber meine doch zu wissen, dass man hier differenzieren sollte:
Chinchilla chinchilla aka. Kurzschwanz-Chinchillas kommen in der Puna, einer Hochebene der Anden von Nordchile, Peru vor, wo es in der Tat sehr grosse Temperaturunterschiede gibt zwischen Tag und Nacht. Ich meine aber, dass das Meer als Wärmespeicher ausgleichend auf die Temperatur wirkt und so grosse Tag-Nachtschwankungen abschwächt, dass wir eben bei den in Küstennähe lebenden Langschwanz-Chinchillas (Chinchilla lanigera) ein anderes Klima vorfinden und ich doch meine, dass wir hier keine so extremen Temperaturunterschiede haben... aber ja, je weiter wir ins Landesinnere kommen, desto mehr bekommen wir den Einfluss des Kontinentalklimas mit seinen starken Tag-Nachtdifferenzen zu spüren.

Quote:

Dann denke man mal an die Extrempäppelheimer, die in ihren Wohnungen die Chins stapeln, wie unserereins die Bücher ... jedes einzelne Chin ist ein kleiner Ofen für sich, der mehr Hitze erzeugt, wie man je durch Aufhängen tonnenweiser nasser Tücher vernichten kann. Nun sitzen da aber nicht nur ein oder zwei kleine Öfchen, sondern oftmals 20 oder 30 auf engstem Raum! Da hilft noch nicht mal mehr eine gut durchdachte Lüftung, um hier gegen das Aufheizen der Chinöfen anzukommen!

In der Tat, das sind wichtige Dinge, die gerne vergessen werden, Tiere, Menschen aber auch Computer und technische Geräte können ziemlich viel Wärme erzeugen (wir hatten im Studium da mal ein gutes Anschauungsobjekt, ein klimatisiertes Zimmer, aber mit etwa 25 Studenten, alle ihre Notebooks am Laufen... da war die Klimaanlage ganz schön gefordert und zwecks schlechter Konzeption hatten wir letztlich dennoch ein unerträgliches Klima im Zimmer... die Bibliothek, welche viel Platz und wenig Leute jeweils hat war dagegen schön runtergekühlt auf schätzungsweise kühle 18 Grad). Umso wirksamer sind diese Wärmeerzeuger, je mehr sie sind und desto kleiner der Raum... logisch, aber wer jetzt ökonomisch denkt, sprich Platz sparen will, der tut ein übriges, dass es ganz schnell schön warm werden kann... die Tiere werdens danken... %)

Quote:

Übrigens ist dies die Temperatur, die das Fleisch der Chins für Rohköstler ungenießbar macht, da es auf mehr wie 40°C erhitzt wurde ... Rohköstler gehen davon aus, daß derartig hohe Temperaturen die Molekülstruktur ihres Essens derartig verändert, daß sie giftig wird ... nun, ganz unrecht haben sie nicht, die meisten Eiweißmoleküle werden tatsächlich ab 40°C irreversibel geschädigt.

Nana,... da gehts um die Gerinnung des Eiweiss, was für den tierischen Organismus nix anderes als Exitus bedeutet. Bevore sie also ungeniesbar werden, müssten sie zuerst mal sterben... und wer isst schon gerne Tiere, die einen ominösen Tod (da Hitze als Ursache verkannt wird) gestorben sind, ev. ein besonders gefährliches brasilianisches Chinchilla-Virus oder Parasiten (Giardien!)... usw. etc. pp. man weiss ja nie, da man keine Ahnung hat von Zusammenhängen und Hintergründe ist der Raum für wilde Spekulationen gross.

Statistik: Verfasst von davX — 20.05.2008, 21:38


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2008-05-20T12:42:16+01:00 2008-05-20T12:42:16+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15243#p15243 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Chinchillas stammen offenbar aus Gegenden mit kühlen bis kalten Nachttemperaturen und extrem heißen Tagestemperaturen. Ihre Anpassung an diese Verhältnisse ist es scheinbar, es sich zwischen kühlen Steinen oder in fremden Höhlen gemütlich zu machen und den heißen Tag abzuwarten ... sie haben im Gegensatz zum Menschen zwar eine gute Anpassung an extreme Kälte, aber ganz offensichtlich keine Anpassung an extreme Hitze. Wenn also der Mensch nur schwitzend in seiner Bude hockt und flucht, sind die Chins schon dabei, den Abgang zu machen ...
Noch fieser wird es, wenn der Mensch tagsüber der wohniglichen Hitze durch Arbeitengehen in klimatisierten Räumen oder Badengehen in Freibädern entweicht, nicht aber im Entferntesten an seine Mitbewohner denkt, die ihrerseits vermutlich auch lieber Badengehen würden, wie in einem überhitzten Wohnzimmer der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein ... die Ignoranz des Menschen ist hier grenzenlos, es gibt sogar genügend Menschen, die zwar ihr Schlafzimmer auf erträgliche Temperaturen halten, aber das Wohnzimmer, in dem sie sich eh kaum aufhalten, sich aufheizen lassen. Pechsache, daß die Chins als so eine Art Dekomaterial im Wohnzimmer stehen %)

Dann denke man mal an die Extrempäppelheimer, die in ihren Wohnungen die Chins stapeln, wie unserereins die Bücher ... jedes einzelne Chin ist ein kleiner Ofen für sich, der mehr Hitze erzeugt, wie man je durch Aufhängen tonnenweiser nasser Tücher vernichten kann. Nun sitzen da aber nicht nur ein oder zwei kleine Öfchen, sondern oftmals 20 oder 30 auf engstem Raum! Da hilft noch nicht mal mehr eine gut durchdachte Lüftung, um hier gegen das Aufheizen der Chinöfen anzukommen!
Sollten dann auch noch die Pfleglinge möglichst weit voneinander wegrücken, um wenigstens etwas weniger Wärme ausgesetzt zu sein, werden sie sofort zum Zwangskuscheln in Transportboxen verfrachtet, die ihrerseits die Chinofenwärme noch zusätzlich sehr gut isolieren. Es sind so locker Temperaturen von bis zu 36°C möglich, sollten die Chins die tatsächlich noch überleben, sind durch das ausbrechende Hitzefieber sogar Temperaturen von bis zu 40°C möglich.

Übrigens ist dies die Temperatur, die das Fleisch der Chins für Rohköstler ungenießbar macht, da es auf mehr wie 40°C erhitzt wurde ... Rohköstler gehen davon aus, daß derartig hohe Temperaturen die Molekülstruktur ihres Essens derartig verändert, daß sie giftig wird ... nun, ganz unrecht haben sie nicht, die meisten Eiweißmoleküle werden tatsächlich ab 40°C irreversibel geschädigt.
Ob das der eigentliche Grund für das Stapeln der Chins ist?
Das Schützen der geliebten Tiere vor Diebstahl und Aufessen durch nichtvegegetarische Rohköstler?

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 20.05.2008, 12:42


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2008-05-19T20:58:18+01:00 2008-05-19T20:58:18+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15226#p15226 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Quote:

Mal so ne ganz blöde Frage von meiner Seite, versucht man nicht auch als nicht Chinchilla-, bzw. Tierhalter es sich im Sommer schön kühl im Haus bzw. in der Wohnung zu halten?

Es soll Leute geben, die sich die Härte geben und es wissen wollen, was sie an Hitze ertragen mögen... aber ja, i.d.R. wird ein normaler Mensch wohl schon darauf bedacht sein, sein Haus kühl zu halten, Läden verschliessen, abdunkeln, etc.

Statistik: Verfasst von davX — 19.05.2008, 20:58


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2008-05-18T15:21:40+01:00 2008-05-18T15:21:40+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15193#p15193 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Wir haben auch schon bevor wir die Chins hatten immer schön Rollläden runter und Abends durchzug gemacht. Die paar järchen die ich nun die Chins habe mache ich das nicht anders und wir hatte noch nie Probleme. Bis vor zwei Jahren habe ich mir auch nie großartige Gedanken darüber gemacht. Da es immer kühle Steine oder Fliesen oder Metallwannen zum abkühlen im Käfig gab.

Statistik: Verfasst von Gast — 18.05.2008, 15:21


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2008-05-18T14:39:31+01:00 2008-05-18T14:39:31+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15188#p15188 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Eher die Leute, die es tatsächlich fertigbringen, stundenlang zu lüften und wo sich im Laufe des Threads herausstellt, daß sie ausgerechnet auf der Südseite zur Mittagszeit, wenn die Sonne direkt draufknallt, gelüftet haben ...

Quote:

- Weil ich den ganzen Sommer über tagsüber verdunkelt hatte, bekam ich dann auch noch Ärger mit dem damaligen, extrem neugierigen Vermieter. Er konnte ja nicht mehr 'reingucken, und so hat er mich denn angefaucht, daß das bei mir ja wäre, wie damals bei der RAF, so heimlichtuend.

:shock:
Jetzt ist man also schon per definitionem bei der RAF, wenn man auch nur Tiere hält und versucht, sie im Sommer halbwegs kühl zu halten?

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 18.05.2008, 14:39


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2008-05-18T11:43:54+01:00 2008-05-18T11:43:54+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15180#p15180 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> ...[von wegen Lieschen Superdau *grummel*]...

Du warst ja auch nicht gemeint meinerseits. ;)

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 18.05.2008, 11:43


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2008-05-18T11:35:37+01:00 2008-05-18T11:35:37+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15179#p15179 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
- Passiert ist das in dem Sommer, in dem es quasi keinen Regen gab, wo die europäischen Versuche, für irgendeine Abkühlung zu sorgen, für große Erheiterung in Westafrika gesorgt haben. Sollen im dortigen TV Quotenrenner gewesen sein. Sonderlich schwül war es irgendwann nicht mehr, wenn ich mich nicht täusche, war ja alles weggebraten. Die Koniferen sind reihenweise vertrocknet... (ich kann Koniferen nciht ausstehen... :D )

- Das Zimmer lag im Erdgeschoß, Doppelfenster über fast die gesamte Zimmerbreite stramm Richtung Süden. Tagsüber lüften oder nur Fenster öffnen ging also nicht, macht ja erst Sinn, wenn Außentemperatur etwa gleich oder niedriger als Innentemperatur ist. Wenigstens konnte man einen mäßig dichten Rolladen 'runterlassen. Durchgehend nachts Lüften war wegen der Ebenerdigkeit nicht ratsam.

- Ich habe schon aus Eigeninteresse versucht, die Temperatur niedrig zu halten, weil das auch mein Schlafzimmer war. Ich habe in der Zeit den Tagesrhythmus etwas verschoben, um möglichst viel abkühlen zu können. Tagsüber arbeiten konnte man eh' nicht, weil ja dauernd die Computer ausfielen (Überhitzung). Und nachts schlafen bei solchen Temperaturen ist auch nicht wirklich erholsam. Die physikalischen Bedingungen sind mir durchaus geläufig, wenn es auch spontan nicht den Eindruck macht ;) [von wegen Lieschen Superdau *grummel*]. Ich bin allerdings weiter eher der Meinung, daß die Methode für Nicht-Pflanzen untauglich ist, denn, wie schon o.a. läßt sich über Verdunkeln und Lüften das Raumklima wesentlich besser steuern. In diesem Fall war da allerdings ausgereizt, und die Feuchte-Tücher-Nummer ein - zugegeben - bescheuerter Versuch.

- Weil ich den ganzen Sommer über tagsüber verdunkelt hatte, bekam ich dann auch noch Ärger mit dem damaligen, extrem neugierigen Vermieter. Er konnte ja nicht mehr 'reingucken, und so hat er mich denn angefaucht, daß das bei mir ja wäre, wie damals bei der RAF, so heimlichtuend. Tja. *fingerzeig*

Wichtig - in meinen Augen: Wenn absehbar, daß Temperatur und Luftfeuchte nicht mehr günstig zu beeinflussen sind, sollte rechtzeitig ein kühles Ausweichquartier besorgt werden. Transport dorthin logischerweise nicht gerade mittags oder im brütenden Nachmittag...

Klimaanlage tagsüber kann erleichternd sein, wenn ein Chin Herzprobleme hat.

Statistik: Verfasst von owl — 18.05.2008, 11:35


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2008-05-18T06:45:40+01:00 2008-05-18T06:45:40+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15177#p15177 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Gleichzeitig haben die Chins jedoch nur kleine Käfige mit Holzhäuschen als notdürftigen Schutz zur Verfügung, sie können also Kleinklimata nicht nutzen (es sei denn das um ein bis zwei Grad wärmere Kleinklima der Holzhäuschen ... ), kurzum, sollte es irgendwo eine für sie angenehme Stelle im Zimmer geben, werden sie diese nicht aufsuchen können. Die gefährliche Zeit also bleiben sie unbeobachtet, kommt man dann abends, die Chins rauszulassen, hat man schon schlappe, torkelnde Chins oder tote Chins.

Dann wird oft nicht optimal ausgenutzt, was man noch über zeitlich korrektes Lüften und über das Abdunkeln der Fenster möglich ist. Wenn erstmal die Lufttemperatur draußen die Zimmertemperatur übersteigt, wird man mit Lüften nur noch die relative Luftfeuchte senken können, die Temperatur wird sich logischerweise der Draußenlufttemperatur anpassen - es muß also nachts gelüftet werden. Weiterhin heizt die Sonnenstrahlung selbst nochmal extra auf - sie muß also daran gehindert werden, ins Zimmer zu kommen, also tagsüber Rollos runter, Fensterläden zu oder Gardinen vor.
Viele haben die Möglichkeit, regelrechte Luftzugstrecken durch das abendliche gezielte Öffnen bestimmter Fenster zu erreichen - und nutzen dies nicht. In Häusern ist das besonder leicht, so kann beispielsweise das Öffnen der Dachfenster dazu genutzt werden, daß die warme Luft zum Dach hinausweicht, warme Luft steigt bekanntlich nach oben. Hat man dann noch ne Tür oder ein Fenster unten, womit man regelrecht Durchzug erzeugen kann, kann man die Temperatur erstaunlich schnell im Haus wieder herunterbekommen ... somit dauert es auchh am nächsten Tag wieder länger, bis kritische Temperaturen erreicht werden. Da hier jede Wohnung und jedes Haus anders reagiert, muß man ausprobieren, wann und wie man die stärksten Effekte der Raumkühlung durch Luftzug erreicht.

Als Häuschen geeigneter wären Tonhäuser, die man in feuchte Erde eingräbt ... die dürfen jedoch keinesfalls dort plaziert werden, wo die Sonne extrabreit draufknallt ...

Wie auch immer, es ist also ein gewisses Grundverständnis von Physik vonnöten, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Wenn das Lieschen Superdau nicht kann, sollte sie sich lieber Kuscheltiere halten, die sind nicht so empfindlich, wie lebende Tiere. Es gibt da sogar schon welche, die auf den Menschen reagieren ...
(Wäre das nicht ein Markt? Kuscheltiere, die man päppeln kann?)

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 18.05.2008, 06:45


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2008-05-17T22:55:57+01:00 2008-05-17T22:55:57+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15172#p15172 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Statistik: Verfasst von davX — 17.05.2008, 22:55


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2008-05-17T22:50:54+01:00 2008-05-17T22:50:54+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15169#p15169 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Um zu der Frage

Quote:

...in Degukreisen wurde zumindest früher Jahr für Jahr eindringlich vor Hitzeschlägen gewarnt - bei Chins nicht?


zurückzukommen: Ja, solche Threads gibts jährlich in den Foren, ob Helfer, Internetionisten oder Igioten uä. Das Bewußtsein ist somit durchaus da, nur an der Umsetzung scheitert es noch scheinbar oft...

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 17.05.2008, 22:50


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2008-05-17T22:35:38+01:00 2008-05-17T22:35:38+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15167#p15167 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> http://www.tiefo.de/t695/ab-welcher-tem ... itzeschlag

Statistik: Verfasst von davX — 17.05.2008, 22:35


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2008-05-17T22:18:56+01:00 2008-05-17T22:18:56+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15164#p15164 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Quote:

Liebe Kinder, nicht nachmachen! :D

...das ist DAU-Approved :lol:

Zum Thema Durchlüften, wäre sinnvoll, denn dadurch wird die Luft zirkuliert, kühlt Oberflächen ab, nimmt stehende Wärme mit... eigentlich logisch, aber man muss da auch erst darauf kommen.

Statistik: Verfasst von davX — 17.05.2008, 22:18


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2008-05-17T21:16:32+01:00 2008-05-17T21:16:32+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15159#p15159 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 17.05.2008, 21:16


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2008-05-17T21:08:58+01:00 2008-05-17T21:08:58+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15157#p15157 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Quote:

feuchte Tücher (ohne Entlüftung)

Klar ... wenn man Verdungstungskälte ausnutzt, aber nicht für sorgt, daß das verdunstete Wasser irgendwie vom Käfig weggeführt wird, dann hat man den Effekt, daß die relative Luftfeuchte ansteigt - und das wiederum führt dazu, daß immer weniger Wasser verdunstet und dadurch auch immer weniger gekühlt wird - bis man ein feuchtheißes Tropenklima hat, wo selbst noch der robusteste Affe nen Hitzschlag bekommt ...

Feuchte Tücher machen deshalb auch nur bei guter Durchlüftung Sinn:
- Außenkäfige und Außenställe, bei denen man die Tücher entweder vor die Gitter hängt oder sie auf die Käfige legt
- bei geöffneten Fenster vor die Fenster hängen, möglichst wenn nicht gerade die Sonne draufknallt und damit die Hitze eher in das Zimmer kommt, als das irgendwie die feuchten Lappen irgendeine Wirkung hätten
- In Gewächshäusern, Glasvolieren etc, wo man die Tücher vor die Ausströmöffnungen hängt.

In geschlossenen Räumen sind feuchte Tücher eher gefährlich, als daß sie eine Abkühlung bringen, wie man an Angelikas Versuch sieht ...

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 17.05.2008, 21:08


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2008-05-17T20:53:14+01:00 2008-05-17T20:53:14+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15153#p15153 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Des weiteren gilt auch hier "Glaube hilft"... wenns nicht die einzige Massnahme ist, dann beruhigt sie wohl schon mal etwas das Gewissen und ist wie erwähnt allemal billiger als eine Klimaanlage.

Statistik: Verfasst von davX — 17.05.2008, 20:53


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2008-05-17T20:35:47+01:00 2008-05-17T20:35:47+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15150#p15150 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Nun ... zumindest fühlen sich Tiere, die diesem Lötzinn ausgesetzt werden, wohler, wie ohne diesem Lötzinn ...

Na, dann frag mal Angelika, wie sich ihre Tiere so gefühlt haben, nachdem sie den Masterplan in die Tat umgesetzt hatte. ;)

http: //forum.chinchillahilfe.de/board/viewtopic.php?p=26647#26647
http: //forum.chinchillahilfe.de/board/viewtopic.php?p=23648#23648

Und ich habe hier in unserem Wohzimmer die Temperatur mit Wäschetrocknen noch nicht senken können...

Apropos Verdunstungskälte: Halter, die diese 60-80 Euronen "Klimaanlagen" auf Grundlage des Verdunstugsprinzips gekauft haben, berichten ähnliches wie owl... Dann scheinbar doch lieber das Geld sparen und Lappen nach marxistischer Theorie und murxistischer Praxis aufhängen...

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 17.05.2008, 20:35


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2008-05-17T20:26:19+01:00 2008-05-17T20:26:19+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15149#p15149 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>

Statistik: Verfasst von davX — 17.05.2008, 20:26


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2008-05-17T20:19:09+01:00 2008-05-17T20:19:09+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15146#p15146 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Wie stark tatsächlich die Luft nur allein über die Verdunstungskühle heruntergekühlt wird, oder ob da nicht vielmehr auch der Schatten, den die nassen Tücher verursachen, eine Rolle spielt, ist dabei eine andere Sache. Der Effekt der Ausnutzung der Verdunstungskühle nutzt unser Körper, indem er schwitzt. Auch hier wird Wasser auf der Haut dem Verdunsten ausgesetzt. Ist die relative Luftfeuchte zu hoch, klappt das jedoch nicht, der Mensch stirbt an Hitzschlag, trotzdem er schwitzt. In der Wüste dagegen klappt das sehr gut - zumindest genau solange, wie der Mensch noch genügend Wasser im Körper für die ganzen anderen wichtigen Stoffwechselprozesse hat, denn sobald er den Luxus des Schwitzens einstellen muß, stirbt er an Hitzschlag.

Der physikalische Hintergrund der ganzen Geschichte ist, daß man einen Sättigungsgradienten aufbaut - die trockene, heiße Luft enthält sehr viel weniger Wasser, wie die feuchten Tücher oder die naßgeschwitzte Haut. Demzufolge geht das Wasser vom flüssigen Zustand in den gasförmigen über, um hier einen Ausgleich zu schaffen. Moleküle streben stets danach, überall die gleiche Konzentration zu erreichen. Man nennt diesen Effekt Verdunstung.
Nun ist jedoch für den Übergang vom flüssigen in den festen Aggregatzustand Energie notwendig - und diese Energie stellt die Luft wiederum in Form von Wärme bereit.

Deshalb funktioniert das Ganze auch nicht bei schwülwarmen Wetter - die relative Luftfeuchte enthält nur wenige Wassermoleküle pro definiertem Rauminhalt weniger wie die nassen Tücher oder die schwitznasse Haut. Also verdunstet auch so gut wie kein Wasser und somit wird der Umgebung auch keine Wärme entzogen.

Ein Nebeneffekt der Geschichte ist bei trockenheißem Wetter, daß die Luft angefeuchtet wird - das ist angenehmer zum Atmen, da durch die höhere relative Luftfeuchtigkeit weniger Wasser der Nasenschleimhaut entzogen wird. Hängt man die nassen Tücher dagegen so auf, daß die heiße Luft von unten nach oben durch die Tücher steigt, und somit die Luftfeuchte nach oben hin abgegeben wird, hat man nur den leichten Effekt der Kühlung. Die Luftfeuchte nach unten dagegen wird nicht erhöht.

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 17.05.2008, 20:19


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2008-05-17T19:00:56+01:00 2008-05-17T19:00:56+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15143#p15143 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> ...nasse Tücher aufhängen (Verdunstung -> Abkühlung)...

Ach, ja? Den Lötzinn gibts also auch in Degukreisen? Schon mal die Temperatur signifikant mit Wäschetrocknen gesenkt und nicht nur einzig die Luftfeuchte erhöht? Das wäre doch eine gute Maßnahme gegen den Treibhauseffekt: Am Autofreien Sonntag trocknet Deutschland kollektiv Wäsche... Ich sehe schon förmlich die Pro7-Aktion! Und um 20h machen alle für 5min das Licht aus... Oder funktioniert das mit den Tüchern nur unterirdisch und deshalb ists in Kellern so kühl?

:)

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 17.05.2008, 19:00


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2008-05-17T18:50:53+01:00 2008-05-17T18:50:53+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15142#p15142 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Faszinabel... in Degukreisen wurde zumindest früher Jahr für Jahr eindringlich vor Hitzeschlägen gewarnt - bei Chins nicht? Erstaunt mich schon etwas.
Entsprechend der Warnungen gabs dann auch gleich eine Menge Tipps, kalte, nasse Tücher aufhängen (Verdunstung -> Abkühlung), kühle Steine (in Kühlschrank abkühlen), etc.

Statistik: Verfasst von davX — 17.05.2008, 18:50


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2008-05-16T11:27:03+01:00 2008-05-16T11:27:03+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15139#p15139 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Notfallmaßnahmen? Da gibt es imo nicht viel zu schreiben. Kühlen. Auf welche Weise auch immer. In feuchte, kühle Handtücher einwickeln, mit diesen das Tier zB an eine kühle Wasserflasche fixieren, Tier in den Kühlschrank legen, Läufe/Ohren kühl/feucht halten, wenn man nicht das ganze Tier nass machen möchte... sowas halt... Viel kann man da nicht machen und da die Prognose beim Hitzschlag immer als ungünstig ausfallend angenommen werden muss, sollte besser präventiv gehandelt werden. Dh. zB auch Symptome eines eventuell (kurz) bevorstehenden Hitzschlags erkennen (können). Wenn die Tiere also zB bei 28-30°C im Raum unruhig im Käfig poltern, dann wahrscheinlich nicht weil sie so gut drauf sind und unbedingt Auslauf haben wollen, sondern weil sie die kühle Höhle suchen, in die sie den Temperaturen entkommen wollen...

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 16.05.2008, 11:27


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2008-05-14T18:54:27+01:00 2008-05-14T18:54:27+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15102#p15102 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Johnny99 hat geschrieben:

Und noch was: Ein Hitzschlag ist ein Haltungsfehler und ein Notfall, ein akuter gar. Tatsächlich mal einer, auch wenn in anderen Foren mit "Notfall" recht inflationär umgegangen wird. Was ein Hitzschlag ist, sollte einem der gesunde Halterverstand sagen. Da heißt es also Notfallmaßnahmen - haben wir die hier irgendwo stehen? - ergreifen soweit wie möglich und ab zum TA. Und nicht irgendwelche Notfall-Telefonnummerchen wählen und auf selbsternannte Äppelchinchin-Helfer warten. Gerade die Berliner sind da besonders gefährdet und es ist schon nicht nur ein Tier über den Hitzschlag-Regenbogen mit Rescue-Tropfen behandelt worden...

Die Notfallmaßnahmen bei Hitzschlag hab ich hier irgendwie nicht gefunden... Entweder habe ich falsch gesucht, oder die sind wirklich nicht vorhanden.
Hab bisher - glücklicherweise - noch keinen Chin mit Hitzschlag gehabt, wäre daher im Notfall nicht gut genug vorbereitet

Statistik: Verfasst von Fafnir — 14.05.2008, 18:54


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2008-05-14T18:29:54+01:00 2008-05-14T18:29:54+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15100#p15100 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Quote:

Gerade die Berliner sind da besonders gefährdet und es ist schon nicht nur ein Tier über den Hitzschlag-Regenbogen mit Rescue-Tropfen behandelt worden...

Du meinst, die Tiere werden mit Rescue-Tropfen behandelt, anstatt zum TA zu fahren?

Die korrekte Anwendung von Rescue-Tropfen ist, dem Opfer welche zu verpassen, damit er die stantepede darauffolgende Höllenfahrt zum TA, Arzt oder Krankenhaus trotz Durchschüttelns noch heile übersteht ... zu was anderem taugen die Dinger nicht und in genau solchen Fällen werden sie nicht schaden, da es letztendlich egal ist, ob man dem Opfer noch ein paar Tropfen hinter die Ohren schmiert oder nicht. Hilft der Voodoozauber, ist ok, hilft er nicht, gut, dann hat er halt nicht geholfen, aber man hat halt alles probiert ... (wobei erstaunlich viele Feuerwehrleute und Sanitöter auf die Rescue-Tropfen schwören - allerdings NUR in genau dieser Situation)

Oder meinst du damit, die Tropfen werden großzügig ins Maul des schon halbtoten Chins geträufelt?

Da sollte eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sich einschalten, daß das nun wirklich nicht geht, da auch Chinchillas als Säugetiere eine gekreuzte Luftröhren-Speiseröhren-Führung haben, genau wie alle anderen Säuger auch ... da kann dann schnell was in die falsche Röhre gelangen, wenn man einem Bewußtlosen was ins Maul träufelt!

Aber ok, beim Thema Pelletbrei über Nacht bei Chin stehen lassen, meldet sich ja bei gewissen Leuten auch kein gesunder Menschenverstand ... ich glaub, ich geb auf!

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 14.05.2008, 18:29


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2008-05-14T17:07:31+01:00 2008-05-14T17:07:31+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15099#p15099 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]> Lino hat ne merkwürdige Art gefunden, sich abzukühlen ... er stellt sich in den Trinknapf und rennt dann mit patschnassem Bauch und Füßen durch die Gegend ...

...immer wieder erstaunlich wie schlau die Tiere doch sind, wenn man sie nur läßt...

...und jetzt wo Du es schreibst, hier hat schon lange keiner mehr mit den Flaschen gespielt und sich von oben bis unten nass gemacht, mal schauen, ob es bald wieder anfängt. Manchmal fallen einem die banalsten Zusammenhänge nicht auf...

Und noch was: Ein Hitzschlag ist ein Haltungsfehler und ein Notfall, ein akuter gar. Tatsächlich mal einer, auch wenn in anderen Foren mit "Notfall" recht inflationär umgegangen wird. Was ein Hitzschlag ist, sollte einem der gesunde Halterverstand sagen. Da heißt es also Notfallmaßnahmen - haben wir die hier irgendwo stehen? - ergreifen soweit wie möglich und ab zum TA. Und nicht irgendwelche Notfall-Telefonnummerchen wählen und auf selbsternannte Äppelchinchin-Helfer warten. Gerade die Berliner sind da besonders gefährdet und es ist schon nicht nur ein Tier über den Hitzschlag-Regenbogen mit Rescue-Tropfen behandelt worden...

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 14.05.2008, 17:07


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2008-05-14T15:49:23+01:00 2008-05-14T15:49:23+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15098#p15098 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Ansonsten werde ich erstmalig mit künstlicher Wiese experimentieren ... auf richtigen Wiesen ist in Bodennähe selbst dann noch wohlige 20°C, wenn die Sonne bei über 30°C im Schatten draufknallt. Es stellt sich da einfach ein kühles, feuchtes, angenehmes Klima ein. Ich hoffe, daß man sowas auch in Kleinformat anpflanzen kann ...
Sollte das klappen, wäre damit auch noch eine gute Alternative geboten - allerdings müßten die Wiesengefäße dann regelmäßig ausgetauscht werden.

Ansonsten kommen die bei anderen Nager bewährten nassen Steinhäuser, Marmorplatten und ähnliches zum Einsatz und Medo und Lino werden mit leben müssen, daß tagsüber die Fensterläden vor sind (wird interessant, denn Lino bekommt regelmäßig die Panik, wenn die Dinger zu sind und durch den Wind klappern ... )
Sollte ich jemals das Großprojekt Draußenvoliere fertig bekommen, ist es einfacher, dort, wo die hinkommt, ist das ganze Jahr ein feuchtkühles Klima, selbst bei brütender Hitze ist da selten über 18°C. Ich darf da nur die Bäume nicht fällen, denn die machen da viel aus, weil sie die Mittagssonne abhalten und nur Morgen- und Abendsonne durchlassen.

Statistik: Verfasst von Murx Pickwick — 14.05.2008, 15:49


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2008-05-14T15:14:56+01:00 2008-05-14T15:14:56+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15097#p15097 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>
Bei uns geht leider nicht sooo viel - wir haben eine 2-Zimmer-Wohnung von etwa 55qm im Erdgeschoß - also noch einigermaßen kühl. Der Käfig steht in einer Wohnzimmer-Ecke, die nach Nord-Osten gerichtet ist. Also direkte Sonneneinstrahlung auf die Wand (und damit Hitzestau) ist nicht zu erwarten. Trotzdem wird es schon jetzt doch recht warm im Zimmer, da das große Fenster + Terrassen-Tür nach Westen gerichtet sind und die Nachmittagssonne reinscheinen kann.
Wenn die Luft draußen "knochentrocken" (wie derzeit) ist, dann haben wir die Terrassentür geöffnet, um die Raumluftfeuchte auf ca. 40% (oder sogar noch weniger) abzusenken. Dann läßt sich die Wärme noch aushalten.. Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit ist echt schlimm.
Wir lüften hier täglich gut durch, damit noch etwas Luftbewegung im Zimmer ist. Vor allem nachts haben wir die Terrassentür gekippt und zum Schutz vor der Sonne/Hitze am Nachmittag lassen wir die Rolläden runter. Die Temperaturen liegen dann - auch an heißen Sommertagen - meist im Bereich um ca. 26°C.

Ansonsten bieten wir den Mäusen viel Wasser und kühles (NICHT kaltes!) Frischobst an. Der Käfig-Fußboden ist mit PVC belegt und auch schön kühl.

Bei meinem "alten Herrn" Heinrich hat dies bisher ausgereicht - sein Bewegungsdrang war aber auch bei sommerlichen Temperaturen gegeben, auch wenn er dann gern mal mit Bauch und Pfötchen an der Käfigwand lag.
Wie unser Neuzugang Lani die Wärme verträgt, muß sich erst noch zeigen.
Ich werde bei Bedarf mal gekühlte Tücher vor das Gitter hängen und vielleicht auch ein paar kühle Fliesen/Steine anbieten...

Statistik: Verfasst von Fafnir — 14.05.2008, 15:14


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2008-05-14T14:01:40+01:00 2008-05-14T14:01:40+01:00 http://chinforum.net/viewtopic.php?t=15&p=15096#p15096 <![CDATA[Re: Umgebungstemperatur]]>

Quote:

Mal so als allgemeiner Hinweis: Man muß zwischen den Ruhe- und Aktivitätsphasen unterscheiden. Das wird bisher nicht gemacht und es wurde auch nicht verstanden.

Wir haben das mal im CI ausgearbeitet, leider sind die Beiträge nicht mehr verfügbar. Deshalb nur kurz.

Während der Ruhephase vertragen die Tiere höhere Temperaturen. 26, 28°C und mehr. Man muß sich nur die Kilmaberichte der Habitate durchlesen.

Problematisch wird es sobald sie aktiv werden, denn dann können sie die Wärme nicht abgeben. Wärme-/Hitzestreß tritt dann schon sehr früh auf. Ab ca. 20°C.

Hier hatte ich es ebenfalls erwähnt: http://www.chin-forum.de/Board/ftopic46 ... ght=#42558

Quote:
...für alle zum Mitschreiben und Mit- und Nachdenken sogar fett hervorgehoben, damits auch jeder versteht:

Quote:
Chinchillas können bereits ab 20°C in einen (milden) Hitzestreß kommen, welcher sich signifikant auf die Bewegungsaktivität und/oder die Körpertemperatur auswirkt, da zB die mit der Bewegungsaktivität verbundene Wärmeproduktion nicht mehr vollständig an die Umgebung abgegeben werden kann, wie Auke A. Boersma bereits 1994 im Rahmen der Dissertation "Untersuchungen zur Bewegungsaktivität und Körpertemperatur beim Chinchilla (Chinchilla laniger)" festgestellt hat und auch die Angaben älterer Publikationen zur themoneutralen Zone* kritisch hinterfragt.

Zitat1:
"...Die kommerzielle Chinchillahaltung trägt, wenn auch eher auf empirischer Grundlage und aus wirtschaftlichem Interesse, diesen besonderen Verhältnissen beim Chinchilla Rechnung, indem im allgemeinen Umgebungstemperaturen von 15 - 18 °C, also unterhalb der themoneutralen Zone, zur Zucht empfohlen werden (MOSSLACHER, 1981; BICKEL, 1983, SCHREIBER, 1985). Die Vermehrung der Chinchillas, die auch als Hinweis für das Wohlbefinden der Tiere betrachtet werden kann, ist in diesem Temperaturbereich optimal. Die in der Literatur genannten, tolerablen Obergrenzen der Umgebungstemperatur von 26°C (ISENBÜGEL, 1985) bzw, 28-30°C (MÖSSLACHER, 1981) liegen unter tierschützerischen Gesichtspunkten bei langen Expositionszeiten eher zu hoch. Auch die zunehmende Verbreitung von Chinchillas als Heimtiere (HARTMANN, 1993), bei denen die Tiere den in - meist nicht klimatisierbaren - Wohnräumen herrschenden Umgebungstemperaturen von oft über 20 °C ausgesetzt sind, sollte vor diesem Hintergrund kritisch beleuchtet werden."


Deshalb macht es imo nicht viel Sinn die Klimaanlagen am Tage gegen die Sonne laufen zu lassen und mit anderen Maßnahmen die Tiere eventuell aus dem Schlaf zu reißen. Fliesen, Flaschen, Keksdosen usw. Stattdessen sollte man intelligent Lüften und/oder abends/nachts die Klimaanlage einsetzen, damit die Temperaturen in der Aktivitätsphase erträglich werden.

Im CF sah man das auch im letzten Jahr an ein paar Beiträgen: Da kollabierten die Tiere in den Aktivitäts- und nicht Ruhezeiten.
Was tut ihr gegen die Hitze im Chin-Zimmer?

Statistik: Verfasst von Johnny99 — 14.05.2008, 14:01


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